die mörderin
Tanztheater frei nach dem gleichnamigen Roman von Alexandros Papadiamantis.
Uraufführung 1992 Heidelberg
"...und die Trauer war Freude, und der Tod war Leben, und die ganze Welt stand auf dem Kopf..."
Die Geschichte beschreibt den faszinierenden Charakter einer fünfundsechzigjährigen Witwe, deren Lebensklugheit von einem Unbedingten, das sich in mehreren
Morden an kleinen Mädchen durchsetzt, zunichte gemacht wird. Die Taten, die zunächst wie ein Protest die Chancenlosigkeit des Frauenlebens wirken,
verselbständigen sich zur Tragödie.
"... diese Szene nervöser Stille und kalter Grabesruhe ist packend bis zum Ende. Auch mit diesem Schlußchor der Entrechteten hat Christina Liakopoyloy die
Heimkehr (deutsch für Nostos) in die Geschichte ihrer Heimat <
eindringlich gestaltet und einen energischen Griff in die Mottenkiste des Verdrängten gestattet."
(Rhein-Neckar-Zeitung)
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