Liminal Drift

liminal drift
Liminal Drift – Foto Alexander Ehhalt
In mehreren Ländern der Welt, insbesondere in Ländern mit einer anhaltenden Wirtschaftkrise schließen sich Frauen zusammen und erschaffen eine neue politische Ökonomie, die auf kooperative Formen der Reproduktionsarbeit beruht. Sie entwickeln kollektive Überlebens-strategien ohne vom Markt abhängig zu sein.
Es entsteht eine neue Frauenbewegung, die vom Konzept des Gemeinguts als Ausdruck einer einzigartigen Weltsicht mit einer spezifischen Vorstellung vom Raum, Zeit, Leben und dem menschlichen Körper verstanden wird.
Der Begriff „ Körper- Gebiet“ versteht sich als ein Konzept, das den Körper und das Land als Teile eines Kontinuums betrachtet, die beide über ein historisches Gedächnis verfügen.
Der neue Feminismus verteidigt nicht nur die schon existierende Welt der kulturellen Erbe.
Er beschreibt, politisch gesehen, die neuen Gemeingüter- neue Formen der Kooperation des Teilens von Reichtum und der Solidarität.
Das Tanztheaterstück „ Liminal Drift“ von Christina Liakopoyloy greift mit der Erzählung dreier Frauenschicksale metaphorisch auf die Idee der neuen Frauenbewegung zurück und möchte gleichermaßen am Befreiungsprozess des „ Körper- Gebiets“ teilhaben.

28./29.9.2017, Premiere Hebelhalle Heidelberg, 6./7./.8./ 12./13. Oktober 2017 jeweils um 20.00 im Tikk Karlstorbahnhof.