The Roman Spring Of Mrs. Stone
Tanztheater frei nach der Novelle The Roman Spring of Mrs. Stone von Tennessee Williams .
Uraufführung 1996 Heidelberg
The Roman Spring of Mrs. Stone kann als stillere Prosaeinlage in Williams immerwährendes Thema: Jugend und Verfall, Schönheit und Sterblichkeit,
Sexualität und Tod betrachtet werden. In vielen Variationen hat er immer dem Eros ein Fest bereitet: er feiert, wie die Vergottung des Eros schließlich den
Tod einläutet.
Überzeugend durch ein hohes Maß an tänzerischer Virtuosität. Der Bewegungsablauf, welcher durch eine abwechslungsreiche Vielfalt an Figuren und
expressiven Elementen beeindruckt, steigert sich kontinuierlich. Der Text von Tennessee Williams nimmt in den ausdrucksstarken Tänzen Gestalt an. Das Publikum
bekundete seine Zustimmung mit einem lang anhaltenden Applaus, der von lebhaften "Bravo"-Rufen begleitet wurde.
(Rhein-Neckar-Zeitung)
Mit dem Körper komponierte Christina Liakopoyloy ihre eigene Elegie, untermalt von einer Musik, die zwischen Melancholie und Herausforderung changierte. Dabei wurde
die Schonungslosigkeit, die in der Direktheit tänzerischen Ausdrucks liegt, durch Choreographie und perfekte Körperbeherrschung aller Mitwirkender soweit
gemildert, daß selbst der Tragik des Stoffes ein hoher ästhetischer Genuß abgewonnen werden konnte.
(Schwetzinger-Zeitung)
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