ON SUPPRESSION – urbanes Tanztheater

Mit ON SUPPRESSION entsteht ein urbanes Tanztheater über die unsichtbaren Geschichten von Frauen im Niedriglohnsektor – zwischen Migration, Fürsorge, Erschöpfung und der Sehnsucht nach einem besseren Leben. Aus dokumentarischen Interviews von vier Frauen, einer Bäckerin, einer Pflegekraft, einer Kellnerin und einer Putzhilfe, körperlicher Bewegung und poetischer Theatersprache entwickelt das Projekt eine eindringliche Bühnenästhetik, die verdrängte Lebensrealitäten sichtbar macht.

Im Zentrum stehen Frauen, Irena, Rachel, Heike, deren Arbeit gesellschaftlich unverzichtbar und zugleich kaum wahrnehmbar ist: Pflegekräfte, Reinigungskräfte, Verkäuferinnen, Kellnerinnen, Arbeiterinnen in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Ihre Stimmen, Erinnerungen und Erfahrungen verdichten sich zu urbanen Geschichten von Verlust, Anpassung, Widerstand und Würde.

Die vier Tanztheaterstücke erzählen von weiblicher Arbeit als körperlicher Ausnahmezustand – und zugleich als stiller Akt der Hoffnung. Während eine Pflegekraft in der Begegnung mit dementen Menschen beginnt, ihr eigenes Trauma zu verwandeln, kämpft eine junge Bäckerin zwischen Sehnsucht und Realität um ein Leben, das sich formen lässt wie ein schwerer Teig in ihren Händen.

PREMIERE 25./26. September 2026, 20.00 Uhr LAB MANNHEIM

Choreografie, Konzept: Christina Liakopoyloy, David Kwiek
Tanz: Samira Haag, Lisa Beuttler, Laura Dal Checco, Emma Stacey
Schauspiel/ Voice Over: Monuara Okunick, Marlies Bestehorn
Bühnenbild: Motz Tietze
Dramaturgie:Christina Liakopoyloy 
Texte: Christina Liakopoyloy, Alexandra Karabelas
Interviews mit: Heike, Irena, Rachel

Produktionsmanagement: Andrea Kreisel 

Gefördert vom Kulturamt Heidelberg und Kulturamt Mannheim